Berlin
Wohnen an den Buckower Feldern
Wohnen, Nahversorgung, Naherholung

Quartiersplatz

Wohnen, Nahversorgung, Naherholung

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin

Plangebiet ca. 25 ha, BGF ca. 70.651 qm

 

2012

Mit der städtebaulichen Entwicklung des Quartiers an den Buckower Feldern werden die unterschiedlichen städtebaulichen Strukturen des Ortes miteinander verknüpft. Der Entwurf vermittelt zwischen der großmaßstäblichen Struktur der nördlich gelegenen Siedlung, der Einfamilienhausbebauung im Osten und den offenen Feldern im Süden des Gebiets, sodass eine neue Hybridstruktur entsteht. Das Rückgrat dieser hybriden Nachbarschaft wird durch eine Platzsequenz und einen mäandernden Fußweg gebildet. Der Entwurf entwickelt das vorhandene Nebeneinander von Bautypen zu einem Miteinander weiter. Die verschiedenen Gebäudetypologien ermöglichen eine Vielfalt verschiedener Wohnformen und unterstützten die Entstehung einer lebendigen und vielfältigen Nachbarschaft. Die Straßenräume im Gebiet werden klar definiert, die Erschließungsstraßen werden auf ein Mindestmaß reduziert, zwischen den verschiedenen Gebietsbereichen entsteht eine Abfolge öffentlicher Plätze, die zwischen Stadt und Landschaft vermitteln. Während die Plätze im Nordteil des Gebiets als urbane Bereiche mit harten Oberflächen gestaltet sind, werden sie nach Süden, zur offenen Landschaft hin, offener und schaffen durch ihre Gestaltung einen weichen Übergang zu den Feldern der Umgebung.


Der Entwurf ermöglicht unterschiedliche Gebäude- und Wohnungstypologien von kleinen Wohnungen für eine Person, Familienwohnungen, barrierefreiem Wohnen, bis hin zu Mehrgenerationenhäusern. Die Gestaltung des neuen Stadtquartiers ermöglicht außerdem die Mischung verschiedener Finanzierungsformen. Die vorhandenen Bautypologien ermöglichen die Mischung und Umsetzung verschiedenster Modelle, von der Erstellung mietpreisgebundenen Wohnraums über frei finanzierte Entwicklungen bis hin zu privaten Baugemeinschaften oder traditionellem privaten Bau. Der Mix dieser verschiedenen Modelle ermöglicht auch die Entstehung eines sozial durchmischten und nachhaltigen neuen Wohngebiets.

 

Landschaftsarchitektur: Birgit Hammer Landschaftsarchitekten