Göttingen
Kunstwissenschaftliches Zentrum
Bibliothek

Eingang

Bibliothek

Universität Göttingen

13.503 qm

2007

Das neue Volumen versteht sich als Erweiterungs- und Verbindungsbau, integriert die ehemalige Bibliothek und bindet an den Seitenflügel des Altgebäudes der  Philosophischen Fakultät an. Somit werden die vorhandenen Gebäudeteile vereinnahmt und Teil des neuen, vorgeschlagenen Volumens.  Der neue Baukörper kann sich somit optimal in der Mitte des Blockes positionieren.

Ein attraktiver Landschaftsraum entsteht und kann campusähnlich gestaltet werden.  Der Innenhof, der durch das neue Volumen geformt wird, beherbergt einen ruhigen und versteckten Garten, der eng mit der Bibliothek assoziiert wird.

Das architektonische Konzept ergänzt und umhüllt die vorhandenen Räumlichkeiten. – Innenräume sowie Außenräume. Die Gebäudemasse wird Außen mit den Büro- und Institutsanteilen des Programms belegt, im Inneren befindet sich der in die Masse eingeschnittene „Bibliotheksfjord“, der alle programmatischen Inhalte räumlich und funktional verbindet. Wie ein pulsierendes Herz  ist die Bibliothek die Mitte der forschenden Institutionen.

Der eingeschnittene „Fjord“ erzeugt eine Kontinuität zwischen dem Innenraum und dem ruhigen Innenhof im Außenraum. Diese Bewegung  verbindet Großzügigkeit und räumliche Kontinuität.

Die geschwungene Fassadenlinie des Innenhofs, in Kontrast zu der Sachlichkeit der Aussenkante der Gebäude, verleiht dem Raum ihre architektonische Qualität.