Berlin
Investitionsbank Berlin
Hauptverwaltung IBB

Perspektive

Wohnen, Nahversorgung, Naherholung

Investions Bank Berlin / Landesbank Berlin

18.500 qm

1997

Die Renovierung  und Erweiterung des 1970 errichteten Büroturms der InvestitionsBank Berlin, ist die Realisierung des 1. Preises aus einem eingeladenen Wettbewerbsverfahren.

Das ehemalige Gebäude der IBB wurde komplett asbestsaniert und anschließend vollständig renoviert, umgebaut und erweitert. Zwischen den verschiedenen Gebäudeteilen wurden Verbindungen hergestellt und die Eingangssituation geändert. Die markante  Fassade des Turmgebäudes spiegelt die neue Identität dieser öffentlichen Einrichtung wider.

Die Planung von 1970 sah im 1.OG des Gebäudeensembles ein Parkdeck vor, das die unmittelbare Anbindung des Turmgebäudes an seine Umgebung und die Straße unterbracht.

Die Erweiterung, die Basis des neuen Gebäudes, dient als Verzahnung des Gebäudes mit seiner Umgebung und entwickelt neue Präsenz zur Straße. Gleichzeitig dient dieses Gebäudeelement als gemeinsamer Eingang für die beiden angrenzenden Baukörper. Gleich zwei ausgerollten Teppichen entwickeln sich die Bauvolumen zur Ecke und erzeugen eine Durchdringung. Die entstehende Vierung markiert den neuen Eingang und gibt dem Gebäude die eindeutige Adresse.

Der ursprüngliche Turm wirkte massiv und stand gleich einer solitären Scheibe. Das bestehende Volumen wurde als drei aneinandergeschmiegte Turmelemente reinterpretiert, eins davon als Erschließungskern. Die drei Türme unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild und Materialität. Die Öffnungen in der vorgehängten Fassade erhalten einen gerichteten Bezug, so dass eine Orientierung zwischen innerem und äusserem Kontext hergestellt wird. Rücksprünge zwischen den Turmelementen akzentuieren den additiven Charakter dieses  „Ensembles“.

Die neue Haut des Turmgebäudes, eine zweischalige Fassade dient in ihrer Ausbildung als  Lärmschutzpuffer zur Straße und wirkt sich positiv auf den Energieverbrauch des gesamten Gebäudes aus. Die Konstruktion versteht sich als ökologischer und wirtschaftlicher Beitrag in der Auseinandersetzung  um „intelligente“ Hochhäuser in Berlin.

Die Ausbildung der Fassaden erzeugt eine neue städtebauliche Dimension und in seiner Beziehung zum Kontext wird das Gebäude zu einem markanten Bestandteil der Westberliner Skyline.